Puschkinia libanotica ist eine kleine Zwiebelpflanze mit einer großen Geschichte. Sie wächst wild in den Bergregionen des Kaukasus, vom Libanon bis zum Iran und darüber hinaus – in Gebieten mit strengen Wintern und kurzen, intensiven Frühlingen. Diese Herkunft spiegelt sich in ihrem Charakter wider: kompakt, widerstandsfähig und genau zum richtigen Zeitpunkt blühend. Die blassblauen Blüten mit ihrem feinen dunklen Streifen wirken zart, doch die Pflanze selbst ist alles andere als zerbrechlich.
Ein Name, den man sich merken sollte
Puschkinia ist nach dem russischen Botaniker Apollos Mussin-Puschkin benannt, der im frühen 19. Jahrhundert im Kaukasus Pflanzen sammelte. Libanotica bezieht sich auf den Libanon, wo die Pflanze ebenfalls wild wächst. Es ist eine Pflanze mit Wurzeln – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Im Garten verhält sie sich wie eine treue Selbstaussaatpflanze: Einmal gepflanzt, kommt sie ganz von selbst zurecht. Sie vermehrt sich über Samen und Brutzwiebeln und bildet langsam dichte, farbenfrohe Büschel.
Frühblühend und bienenfreundlich
Puschkinia blüht im frühen Frühling, zur gleichen Zeit wie Scilla und Chionodoxa – und lässt sich wunderbar mit ihnen kombinieren. Sie ist eine wertvolle Nektarquelle für Bienen zu Beginn der Saison. Pflanzen Sie die Zwiebeln im Herbst in einer Tiefe von etwa 8 cm in gut durchlässigen, vorzugsweise leicht nährstoffreichen Boden. Ob in voller Sonne oder im Halbschatten, im Gras oder am Fuße eines Baumes – sie ist nicht wählerisch. Aus biologischem Anbau, zertifiziert nach NL-BIO-01.